Gars am Kamp, Kirche hl. Gertrud von Nivelles Zurück

Kirche

Info

Zusammen mit der Burgruine Gars –Thunau bildet die Gertrudskirche ein reizvolles, zum Markt Gars und dem Kamptal gerichtetes, weithin sichtbares und das Ortsbild bekrönendes Ensemble.
Die Burg wurde in Nachbarschaft einer im 11. Jahrhundert zerstörten slawischen Wallburg von den Babenbergern angelegt, deren zeitweiliger Sitz (Leopold II.) sie auch war. Auf einer Terrasse am südlichen Abhang des Burgberges wurde unter Einbeziehung des älteren, 1130/40 erbauten , im 17. Jahrhundert erhöhten Turmes um die Mitte des 13. Jahrhunderts die spätromanische dreischiffige Kirche errichtet. Im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts erfolgte der Anbau der drei frühgotischen, reich durchfensterten Chöre, Ende des 15. Jahrhunderts der südlichen Johannes-Kapelle. Die verschiedenen Bauabschnitte sind am Außenbau abzulesen, besonders an der hermetisch wirkenden Westfront mit den diversen mittelalterlichen Fenstern und Öffnungen. An der inneren Ausstattung ist die Bedeutung der einstige Urpfarre, die hohe höfische und geistliche Würdenträger inne hatten, ersichtlich. Neben den zahlreichen mittelalterlichen Wandmalereien, den barocken Altären und renaissancezeitlichen Grabmälern und Totenschildern sind es die bemerkenswerten, um 1330 enstandenen Glasgemälde in den Chorfenstern mit Szenen aus dem Leben der hl. Gertrud von Nivelles und Johannes des Täufers. Der frühbarocke, in mehere Geschosse gestaffelte Hochaltar von 1673 bis 1681 ist auf die Glasfenster hin konzipiert, indem er die große Nische bis auf das darin befindliche Kruzifix frei lässt und so den Durchblick auf die wertvollen Glasgemälder ermöglicht.

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Region Niederösterreich

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