Melk, Benediktinerstift Melk Zurück

Kloster Kirche

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In Nachbarschaft seiner 976 auf einem Felsplateau über der Donau errichteten Pfalz gründete der Babenberger Leopold I. 985 ein Kanonikerstift, das 1089 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde. Im 14. Jahrhundert zur Klosterfeste ausgebaut war es im 15. Jahrhundert Ausgangspunkt der „Melker Reform“, einer um die strenge Einhaltung der Ordensregel bemühtnen monastischen Reformbewegung. Unter der Regierung Abt Berthold Dietmayrs (1700-1739) erfolgte ab 1702 der großartige barocke Neubau im kongenialen Zusammenspiel von Bauherrn und dem Baumeister Jakob Prandtauer. Ergebnis war eine der bedeutendsten Schöpfungen europäischer Barockbaukunst. Nach beider Tod wurde 1747 mit dem Gartenpavillon die Bautätigkeit im Wesentlichen abgeschlossen. Die Kosteranlage entwickelt sich auf einer durchgehenden, von Ost nach West orientieren, 320 m tiefen Längsachse, wobei die repräsantativen Trakte so angeordnet sind, dass sich ein künstlerische und inhaltliche Steigerung ergibt. Beeindruckt die kompakte, regelmäßig gegleiderte Südfront des eigentlichen Klosters mit ihrer Länge von knapp 200 Metern, so liegt die berühmte großartige Hauptansicht gegen Sonnenuntergang: Über dem zur Donau abfallenden Felsen steigen die, von den Trakten der Bibliothek und des Marmorsaals flankierte, mächtige Doppelturmfassade und die hochragende Vierunskuppel der Stiftskirche auf. Die davor situierte Altane wird von einer rundbogig vorgezogenen, begehbaren Mauer abgeschlossen, durch die eine torförmige Öffnung den Durchblick ermöglicht. In Einklang mit den landschaftlichen Gegebenheiten bildet die wohlproportionierte Bautengruppe eine gelungene Symbiose von Kunst, Kultur und Natur, von Glauben und Wissenschaft. Die malerische Ausstattung der Stifstkirche Hll. Petrus und Paulus und der Respräsentativtrakte wurde von führenden Exponenten der österreichischen Barockkunst wie Antonio Beduzzi, Johann Michael Rottmayr, Paul Troger und Johann Baptist Wenzel Bergl ausgeführt.

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Region Niederösterreich

Im Herzen Europas und immer wieder Grenzgebiet: Niederösterreich zog schon immer Menschen und Mächte an, die für eine bewegte Geschichte und ein überaus reiches Kulturerbe sorgten. Die Palette reicht dabei von klein und alt wie der Venus von Willendorf zu groß und modern wie dem Landhausviertel und dem Kulturbezirk in St. Pölten, der jüngsten Landeshauptstadt Europas. Niederösterreichs besondere geographische Lage brachte aber nicht nur ein reiches Kulturerbe hervor, sondern dank des Zusammentreffens von alpinen und pannonischen, nord- und südeuropäischen Klimazonen auch eine unvergleichliche Vielfalt von Landschaftstypen. Auwälder und Steppen, Almen und Seen, Schluchten und Hügellandschaften, Flusstäler und Moore: Auf so dichtem Raum finden in Europa wohl nirgends so viele Landschaften harmonisch zusammen. Das Land an der Donau präsentiert sich als landschafltich reizvolles und kulturell sehenswertes Urlaubsland!

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