Weitra, Unserfrau, Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Geburt

Info

Ursprünglich war Unserfrau eine Tochterpfarre von Altweitra. Nach dem Aufkommen der Wallfahrten erhielt Unserfrau selbständige Pfarrrechte.

Bereits im ausgehenden 12. Jahrhundert entstand die "Ursprungskapelle" neben der heutigen Kirche. Sie ist noch erhalten und besitzt im Inneren einen bemerkenswerten Freskenzyklus aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Die Pfarrkirche wurde neben der Kapelle als romanische Ostturmkiche um 1250 erbaut. Um 1400 wurde ein gotischer Chorbau vorgebaut und in das romanische Kirchenschiff ein gotisches Gewölbe eingefügt, womit eine dreischiffige Hallenkirche entstand. Von 1694 bis 1698 wurden zwei weitere Seitenschiffe angebaut und ein neuer Turm mit Zwiebelhelm aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen auch die Barockkanzel und die Seitenaltäre. Die Gnadenstatue - eine kunstvolle Muttergottesplastik stammt von 1340. In der Kirche befindet sich noch ein romanischer Taufstein, der Hochaltar ist klassizistisch.

Über die Entstehung des Wallfahrtsortes berichtet die Legende folgendes:
Bei einer großen Überschwemmung der Lainsitz wurde eine hölzerne Marienstatue angeschwemmt und blieb auf einem Sandhügel liegen. Dort, wo sie angeschwemmt wurde, entstand eine Heilquelle.
Die Bewohner stellten die Statue in einer Kapelle auf und verehrten sie. Bald wurde die Gnadenstatue von vielen Wallfahrern aufgesucht, umso mehr, als man dort bald ein Heilbad errichtete. Die mittelalterliche Badstube befindet sich heute außerhalb der Friedhofsmauer - neben dem Pfarrhof. Von oben gesehen ist sie ein kreisrunder, gemauerter Arkadenraum mit einer Tiefe von 4-5 Metern. Die Blütezeit des Wallfahrtsortes fällt in das 17. Jahrhundert. Damals wurde auch von Heilungen berichtet.

Distanz zu dem Objekt

Bahnstation

600 m

Restaurant

100 m

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Region Niederösterreich

Im Herzen Europas und immer wieder Grenzgebiet: Niederösterreich zog schon immer Menschen und Mächte an, die für eine bewegte Geschichte und ein überaus reiches Kulturerbe sorgten. Die Palette reicht dabei von klein und alt wie der Venus von Willendorf zu groß und modern wie dem Landhausviertel und dem Kulturbezirk in St. Pölten, der jüngsten Landeshauptstadt Europas. Niederösterreichs besondere geographische Lage brachte aber nicht nur ein reiches Kulturerbe hervor, sondern dank des Zusammentreffens von alpinen und pannonischen, nord- und südeuropäischen Klimazonen auch eine unvergleichliche Vielfalt von Landschaftstypen. Auwälder und Steppen, Almen und Seen, Schluchten und Hügellandschaften, Flusstäler und Moore: Auf so dichtem Raum finden in Europa wohl nirgends so viele Landschaften harmonisch zusammen. Das Land an der Donau präsentiert sich als landschafltich reizvolles und kulturell sehenswertes Urlaubsland!

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